Im Laufe des Berichts­jahrs setzte eine Erho­lung der Nach­fra­ge nach den Pro­duk­ten und Dienst­leistun­gen von Bucher Industries ein. Vor allem die Märk­te in Euro­pa ent­wick­el­ten sich posi­tiv. Die generelle Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft wurde jedoch teilweise durch die wirt­schafts­po­li­ti­schen Unsi­cher­hei­ten gehemmt. Angeführt von Kuhn Group und Bucher Hydrau­lics über­traf der Auf­trags­ein­gang den Vor­jahres­wert. Die Nach­fra­ge nach Glas­for­mungs­ma­schi­nen ging weiter zurück. In dem zum Vor­jahr rück­läufigen Kon­zern­um­satz ist auch der tiefere Auf­trags­be­stand zu Beginn des Jahres reflektiert. Einzig Bucher Municipal erzielte einen Umsatz auf Vor­jahr­es­niveau. Die Betriebs­gewinn­marge des Kon­zerns erreichte 9.7% und pro­fitierte vom erwar­te­ten Gewinn aus dem Verkauf eines nicht-betriebs­not­wendigen Grundstücks von CHF 43 Mio. Die Profitabilität war ins­be­son­de­re von den rück­läufigen Volumen beein­flusst. An Stand­orten mit einer niedrigen Kapa­zitäts­aus­las­tung wur­den die initiierten Kosten­spar­mass­nah­men konsequent aus­gewei­tet. Das Kon­zern­ergebnis mit CHF 235 Mio. und der Gewinn pro Aktie mit CHF 23.22 lagen leicht über den Vor­jahres­werten. 
 

Kon­zern

CHF Mio.

 

 

Veränderung

 

2025

2024

%

%1)

%2)

Auftrags­eingang

2’883

2’756

4.6

7.4

6.7

Netto­umsatz

2’914

3’156

−‍7.6

−‍5.2

−‍5.7

Auftrags­bestand

1’120

1’172

−‍4.5

−‍2.2

−‍2.8

Betriebs­ergebnis (EBIT)

281

283

−‍0.4

 

 

% des Netto­umsatzes

9.7%

9.0%

 

 

 

Kon­zern­ergebnis

235

228

3.4

 

 

% des Netto­umsatzes

8.1%

7.2%

 

 

 

Gewinn pro Aktie in CHF

23.22

22.15

4.8

 

 

Betrieblicher Free Cashflow

365

200

82.4

 

 

Netto­liquidität

498

402

23.9

 

 

Bilanzsumme

2’716

2’785

−‍2.5

 

 

Eigenkapital

1’796

1’883

−‍4.6

 

 

Eigen­kapital­quote

66.1%

67.6%

 

 

 

Eigen­kapital­rendite (ROE)

12.8%

12.3%

 

 

 

Betriebliche Netto­aktiven (NOA) Durchschnitt

1’391

1’513

−‍8.0

 

 

Betriebliche Netto­aktivenrendite (RONOA) nach Steuern

16.2%

14.6%

 

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

13’696

14’173

−‍3.4

 

−‍3.9

Mit­ar­bei­ten­de 31. Dezember

14’198

14’107

0.6

 

−‍0.1

CO2-Emissionen in tCO2e

60’927

69’680

−‍12.6

 

 

1) Bereinigt um Währungseffekte 
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte


Starker Cashflow

Die Rendite auf den betrieb­lichen Netto­aktiven (RONOA) nach Steuern betrug 16.2% und lag damit deut­lich über den Kapital­kosten von 8%. Wäh­rend die Inves­ti­tio­nen in den Aus­bau der Pro­duk­ti­onsinfrastruktur und die Moder­ni­sie­rung der Pro­duk­ti­ons­mittel konsequent wei­ter­geführt wur­den, ermög­lichte die fort­laufende Re­duk­ti­on der Vorräte einen deut­lichen Abbau des Net­to­um­lauf­ver­mö­gens im Berichts­jahr. Als Resul­tat konnte der betriebliche Free Cash­flow gegen­über dem bereits hohen Vor­jahr­es­niveau auf CHF 365 Mio. gestei­gert wer­den. Mit einer Netto­liqui­di­tät von CHF 498 Mio. und einer Eigen­kapital­quote von 66% prä­sen­tiert sich die Finanz­lage des Kon­zerns wei­ter­hin äusserst solide. Bucher Industries verfügt dadurch über die erforderliche Flexibilität und optimale Vor­aus­set­zun­gen, um die Inves­ti­tio­nen in zukünftiges Wachs­tum sowie die Ausgaben für Forschung und Ent­wick­lung konsequent fortzuführen.
 

Geschäfts­gang der Divisionen

Kuhn Group

CHF Mio.

 

 

Veränderung

 

2025

2024

%

%1)

Auftrags­eingang

1’124

966

16.4

19.9

Netto­umsatz

1’053

1’159

−‍9.2

−‍6.5

Auftrags­bestand

524

464

13.0

15.9

Betriebs­ergebnis (EBIT)

75

93

−‍19.3

 

% des Netto­umsatzes

7.1%

8.0%

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

5’300

5’497

−‍3.6

 

Mit­ar­bei­ten­de 31. Dezember

5’457

5’281

3.3

 

1) Bereinigt um Währungseffekte


Deutliche Zunahme des Auf­trags­ein­gangs

Die Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft der Land­wirte ver­bes­ser­te sich ins­ge­samt im Berichts­jahr, wobei sich die ver­schie­de­nen Regio­nen sehr unter­schied­lich ent­wick­el­ten. Speziell in Euro­pa führten die nor­ma­li­sie­rten Lager­be­stände bei den Händlern und die posi­tiven Wet­ter­be­din­gun­gen zu mehr Zuver­sicht und einer gestie­ge­nen Nach­fra­ge nach Land­ma­schi­nen. Das Segment Milch- und Vieh­wirt­schaft wurde zudem von hohen Milch- und Fleischpreisen unter­stützt. Ins­ge­samt legte der Auf­trags­ein­gang von Kuhn Group deut­lich um 16% zu. Der Umsatz reflektierte den tie­fe­ren Auf­trags­be­stand zu Beginn des Jahres und sank gegen­über dem Vor­jahr um 9%. Die nega­tive Ent­wick­lung war am aus­ge­prägtesten in den USA, wogegen Euro­pa in der zweiten Jahres­hälfte ein Umsatz­wachs­tum ver­zeich­ne­te. Auf­grund der tie­fe­ren Volumen, die speziell in den USA zu einer geringen Aus­lastung führten, ging die Betriebs­gewinn­marge auf 7.1% zurück. Die erhobenen Zusatzzölle auf Importe in die USA machten sich zuneh­mend in stei­gen­den Ein­kaufs­prei­sen bemerk­bar. Kuhn Group arbei­tete wei­ter­hin an der Opti­mierung der Kosten. Anpassungen bei den Kapa­zi­tä­ten wur­den vor allem in den USA vorgenommen.

Aus­sichten 2026

Getrieben durch den höhe­ren Auf­trags­be­stand rechnet Kuhn Group auf ver­gleich­ba­rer Basis mit einem Umsatz­wachs­tum und einer Betriebs­gewinn­marge über Vor­jahr. 
 

Bucher Municipal

CHF Mio.

 

 

Veränderung

 

2025

2024

%

%1)

Auftrags­eingang

556

591

−‍6.0

−‍3.4

Netto­umsatz

605

602

0.6

3.4

Auftrags­bestand

239

296

−‍19.2

−‍17.4

Betriebs­ergebnis (EBIT)

57

46

24.2

 

% des Netto­umsatzes

9.4%

7.6%

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

2’569

2’508

2.4

 

Mit­ar­bei­ten­de 31. Dezember

2’649

2’561

3.4

 

1) Bereinigt um Währungseffekte


Erfreuliche Margensteigerung

Bucher Municipal erlebte eine stabile Markt­situation und eine wei­ter­hin gute Nach­fra­ge. Ins­be­son­de­re die Bereiche Kom­pakt­kehr­fahr­zeuge und Kanal­reinigungs­fahr­zeuge ent­wick­el­ten sich posi­tiv. Ersatz­teile und War­tungs­dienst­leis­tungen zeigten sich relativ stabil. Die Bestel­lungen für Gross­kehr­fahr­zeuge, Win­ter­dienst­aus­rüs­tun­gen und Müll­fahr­zeu­ge gingen zurück. Der Auf­trags­ein­gang lag erwar­tungs­gemäss unter dem star­ken Vor­jahr und nahm um 6% ab. Der Umsatz lag auf dem hohen Vor­jahr­es­niveau. Die tie­fe­ren Volumen in Australien und Asien konnten durch das Wachstum in Euro­pa und Amerika aus­ge­glichen wer­den. Zum Wachstum trugen speziell die Bereiche Kom­pakt­kehr­fahr­zeuge, Kanal­reinigungs­fahr­zeuge sowie Win­ter­dienst­aus­rüs­tun­gen bei. Die Divi­sion pro­fitierte von der hohen Kapa­zitäts­aus­las­tung und den wei­ter­ge­führ­ten Effi­zi­enz­stei­ge­rungs­mass­nah­men. Als Resultat stieg die Betriebs­gewinn­marge weiter an und erreichte 9.4%.

Aus­sichten 2026

Bucher Municipal erwartet einen leichten Umsatz­rück­gang auf ver­gleich­ba­rer Basis und eine leicht tiefere Betriebs­gewinn­marge als 2025. 
 

Bucher Hydrau­lics

CHF Mio.

 

 

Veränderung

 

2025

2024

%

%1)

%2)

Auftrags­eingang

631

575

9.8

13.0

10.4

Netto­umsatz

626

653

−‍4.2

−‍1.5

−‍3.7

Auftrags­bestand

154

148

4.0

7.0

3.7

Betriebs­ergebnis (EBIT)

63

71

−‍11.1

 

 

% des Netto­umsatzes

10.1%

10.9%

 

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

2’906

2’979

−‍2.5

 

−‍3.9

Mit­ar­bei­ten­de 31. Dezember

3’100

3’074

0.8

 

−‍0.8

1) Bereinigt um Währungseffekte 
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte


Nach­fra­ge zieht wieder an

Die Nach­fra­ge in den Hydraulik­märkten konnte im Berichts­jahr ins­ge­samt zulegen, obwohl die Unsi­cher­hei­ten im Zusam­men­hang mit den glo­ba­len Han­dels­zöl­len bei den Kunden von Bucher Hydrau­lics spürbar waren. Der Auf­trags­ein­gang von Bucher Hydrau­lics über­traf den Wert des Vor­jahres um 10%. Die Nach­fra­ge ins­be­son­de­re nach hydrau­li­schen Lösun­gen für Bau­ma­schi­nen, Land­tech­nik, sta­tio­nä­rer Indus­trie­hy­drau­lik sowie mobiler elek­tri­scher Antriebs­tech­nik stieg an. Auf­grund des niedrigen Auf­trags­be­stands zu Beginn des Jahres ver­zeich­ne­te der Umsatz der Divi­sion gegen­über 2024 einen leichten Rück­gang und nahm um 4% ab. Mit der Erholung im Auf­trags­ein­gang konnte sich der Umsatz in Euro­pa und Asien in der zweiten Jahres­hälfte jedoch sta­bi­li­sie­ren. In den USA, und damit auch im Bereich Förder­technik, zeigte sich der Umsatz wei­ter­hin rück­läufig. Die tiefere Kapa­zitäts­aus­las­tung sowie Akquisitions- und Inte­gra­ti­ons­kos­ten schlugen sich in der Betriebs­gewinn­marge nieder. Diese ging gegen­über dem Vor­jahr auf 10.1% zurück.

Aus­sichten 2026

Bucher Hydrau­lics geht von einem leichten Umsatz­anstieg auf ver­gleich­ba­rer Basis und einer ent­spre­chend leicht höhe­ren Betriebs­gewinn­marge aus. 
 

Bucher Emhart Glass

CHF Mio.

 

 

Veränderung

 

2025

2024

%

%1)

%2)

Auftrags­eingang

297

359

−‍17.1

−‍15.0

−‍15.4

Netto­umsatz

374

462

−‍19.2

−‍17.3

−‍17.6

Auftrags­bestand

114

193

−‍41.0

−‍39.4

−‍40.0

Betriebs­ergebnis (EBIT)

47

78

−‍39.4

 

 

% des Netto­umsatzes

12.6%

16.8%

 

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

1’496

1’627

−‍8.1

 

−‍8.7

Mit­ar­bei­ten­de 31. Dezember

1’494

1’605

−‍6.9

 

−‍9.3

1) Bereinigt um Währungseffekte 
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte


Weiterhin zweistellige Betriebs­gewinn­marge

Die teilweise immer noch vorhandenen Über­kapazitäten bei Glasherstellern prä­gten die Nach­fra­ge im Berichts­jahr. Geo­graf­isch waren ins­be­son­de­re Euro­pa und Nord­ame­rika vom Abschwung betroffen, wäh­rend einige Schwellenmärkte weiter Wachs­tum ver­zeich­ne­ten. Die Kunden von Bucher Emhart Glass blieben im Berichts­jahr zurück­hal­tend mit Inves­ti­tio­nen und der Auf­trags­ein­gang der Divi­sion nahm um 17% ab. Ins­be­son­de­re die Bestel­lungen für Glas­for­mungs­ma­schi­nen und Sektionen ver­harr­ten weiter auf einem tiefen Niveau, wäh­rend sich das Service- und Er­satz­teil­ge­schäft sta­bi­ler ent­wick­el­te. Der Umsatz lag ebenfalls deut­lich unter dem Wert des Vor­jahres und reduzierte sich um 19%. Auf­grund der tiefen Kapa­zitäts­aus­las­tung nahm die Betriebs­gewinn­marge ebenfalls deut­lich ab, blieb jedoch auch auf­grund des sta­bi­leren Service- und Er­satz­teil­ge­schäfts mit 12.6% wei­ter­hin im zwei­stel­ligen Bereich. Die Pro­duk­ti­ons­pla­nungen wur­den an den tie­fe­ren Auf­trags­be­stand ange­passt und die Kapa­zi­tä­ten weiter reduziert. Durch eine Verlagerung der Pro­duk­ti­on im Bereich der Inspek­ti­ons­maschi­nen trieb die Divi­sion zudem die Kon­so­li­die­rung der Montage- und Fer­ti­gungs­ak­ti­vi­tä­ten voran.

Aus­sichten 2026

Auf ver­gleich­ba­rer Basis rechnet Bucher Emhart Glass mit einem deut­lich tie­fe­ren Umsatz im Ver­gleich zum Vor­jahr. Die Betriebs­gewinn­marge dürfte deut­lich tiefer als 2025 ausfallen. 
 

Bucher Specials

CHF Mio.

 

 

Veränderung

 

2025

2024

%

%1)

%2)

Auftrags­eingang

337

333

1.2

2.4

1.1

Netto­umsatz

322

357

−‍9.7

−‍8.6

−‍9.1

Auftrags­bestand

112

97

14.7

15.9

13.9

Betriebs­ergebnis (EBIT)

10

8

19.0

 

 

% des Netto­umsatzes

3.1%

2.3%

 

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

1’356

1’495

−‍9.3

 

−‍10.8

Mit­ar­bei­ten­de 31. Dezember

1’424

1’515

−‍6.0

 

−‍7.0

1) Bereinigt um Währungseffekte 
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte


Enttäuschender Geschäfts­gang

Die Märk­te von Bucher Specials zeigten im Berichts­jahr ein gemisch­tes Bild. Bei Bucher Vaslin und Bucher Automation blieb die Nach­fra­ge deut­lich unter dem Vor­jahr, wäh­rend sie sich bei Bucher Unipektin wei­ter­hin stark hielt. Bei Bucher Land­tech­nik sta­gnier­te der Markt auf tiefem Niveau. Ins­ge­samt war der Auf­trags­ein­gang der Divi­sion gegen­über dem Wert des Vor­jahrs stabil, der Umsatz sank um 10%. Trotz der tiefen Aus­lastung bei Bucher Vaslin und Bucher Automation sowie zusätzlicher Kosten im Zusam­men­hang mit Reorganisationen konnte die Betriebs­gewinn­marge auf­grund von Effi­zi­enz­stei­ge­rungs­mass­nah­men auf 3.1% gestei­gert wer­den.

Aus­sichten 2026

Bucher Specials geht von einem leichten Umsatz­wachs­tum auf ver­gleich­ba­rer Basis aus. Die Betriebs­gewinn­marge dürfte auf­grund der höhe­ren Kapa­zitäts­aus­las­tung sowie der ergriffenen Effi­zi­enz­stei­ge­rungs­mass­nah­men anstei­gen. 
 

Bucher sorgt für mehr Lebensqualität

Die Ergebnisse der Pro­duk­te von Bucher finden sich überall in un­se­rem Alltag. Denn viele Lebensmittel sind bei ihrer Herstellung mit Bucher in Kontakt gekommen, sei es der Apfelsaft, der durch eine Presse von Bucher Unipektin gewonnen wurde oder das Vor­rats­­glas, das auf einer Anlage von Bucher Emhart Glass entstanden ist. Sogar bei einem Glas Milch war Bucher involviert, in diesem Fall zum Beispiel durch den au­to­no­men selbstfahrenden Futtermischwagen «Aura» von Kuhn Group, welcher die Kühe gefüttert hatte. Auch profitieren wir von sauberen Strassen, die bereits frühmorgens von einer Kehrmaschine von Bucher Municipal gereinigt wur­den. Lesen Sie wei­te­re interessante Alltagsanwendungen in den Divi­sionsberichten im Geschäfts­bericht 2025. 
 

Gelebte Nachhaltigkeit

Bucher Industries hat auch im Berichts­jahr in die Erneuerung und die Auto­ma­ti­sie­rung von Anlagen und Stand­orten investiert sowie die Infrastruktur wo nötig erwei­tert. Zudem haben Bucher Emhart Glass in Sanjin (China) und Bucher Hydrau­lics in Frutigen (Schweiz) weitere Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen in Betrieb genommen. Und Bucher Municipal ist am Stand­ort Dorking (England) auf Biogas als Wärmequelle umge­stie­gen. Ins­ge­samt konn­ten die CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) gegen­über Vor­jahr um 13% gesenkt wer­den. Mit einer Re­duk­ti­on von ins­ge­samt 35% hat Bucher Industries damit das Re­duk­ti­onsziel von 25% bis zum Jahr 2028 im Ver­gleich zu den Emissionen von 2021 erreicht, wobei die Re­duk­ti­on teilweise auf die kon­junk­tu­rel­le Abschwä­ch­ung zurück­zu­führen war. 
 

Veränderungen in Kon­zernleitung und Ver­wal­tungs­rat

Wie angekündigt, gab es per 1. Januar 2026 zwei Veränderungen in der Kon­zern­leitung. Mit Martin Starkey wurde ein interner Nach­folger für Aurelio Lemos zum Divi­sionsleiter von Bucher Municipal ernannt. Daniel Schip­pan übernahm die Divi­si­ons­lei­tung von Bucher Emhart Glass von Matthias Kümmerle, der nach der General­ver­samm­lung am 16. April 2026 Nachfolger von Jacques Sanche als CEO wird. Diese Wechsel stellen die langfristige Nachfolgeplanung sicher. Der Ver­wal­tungs­rat ist überzeugt, dass die Kon­zernleitung damit gut für die Zukunft aufgestellt ist. Urs Kaufmann, seit 2023 Mitglied des Ver­wal­tungs­rats und seit 2024 Präsident, hat sich aus persönlichen Gründen entschieden, am 16. April 2026 nicht mehr zur Wieder­wahl zur Verfügung zu stehen. Urs Kaufmann prägte die stra­te­gi­sche Weiter­ent­wick­lung von Bucher Industries entscheidend und schärfte die Ausrichtung auf nachhaltiges und profitables Wachstum. Der Ver­wal­tungs­rat und die Kon­zernleitung danken Urs Kaufmann für sein Engagement und sein wegweisendes Wir­ken. Der Ver­wal­tungs­rat schlägt der General­ver­samm­lung Stefan Scheiber, seit 2022 Mitglied des Ver­wal­tungs­rats als Präsident, zur Wahl vor. Der Schwei­zer Staatsbürger Stefan Scheiber, Betriebs­wirt­schafter, ist eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit im internationalen Umfeld. Er war seit 1988 in ver­schie­de­nen Management-Positionen bei Bühler Group an unter­schied­lichen Stand­orten welt­weit sowie in der Schweiz tätig, bevor er von 2016 bis 2025 CEO des glo­bal tätigen Industriekonzerns für innovative Lösun­gen für die Lebensmittel- und Futter­mittelindustrie sowie Hightech-Materialien wurde. Seit 2020 ist Stefan Scheiber Mitglied des Ver­wal­tungs­rats von Bühler Group und im Februar 2026 wurde er zum Präsidenten des Ver­wal­tungs­rats gewählt. Daneben ist Stefan Scheiber Mitglied des Ver­wal­tungs­rats der St. Galler Kantonalbank AG.
 

Aus­sichten Kon­zern 2026

Der Kon­zern erwartet, dass sich die ein­ge­setz­te Erholung der Nach­fra­ge nach Pro­duk­ten und Dienst­leistun­gen von Bucher Industries weiter fortsetzen wird. Gleich­zei­tig bleiben die wirt­schafts­po­li­ti­schen Unsi­cher­hei­ten bestehen. Daher rechnet der Kon­zern für 2026 mit einem stabi­len Umsatz auf ver­gleich­ba­rer Basis. Die Betriebs­gewinn­marge dürfte auf Vor­jahr­es­niveau (ohne den 2025 erzielten Gewinn aus dem Grundstücksverkauf von CHF 43 Mio.) liegen. 
 

Kontinuierliche Dividendenpolitik

Der Ver­wal­tungs­rat bean­tragt der General­ver­samm­lung vom 16. April 2026 die Aus­schüt­tung einer Dividende von CHF 11.00 pro Aktie wie im Vor­jahr. Der Antrag berück­sich­tigt eine kon­ti­nu­ier­li­che Divi­den­den­politik, das Kon­zern­ergebnis 2025, die Aus­sichten für das laufende Jahr sowie weitere interne und externe Inves­ti­ti­ons­mög­lich­keiten. Auf­grund der soliden Finanz­lage und der star­ken Cash-Generierung hat Bucher Industries im Mai 2025 ein Aktien­rück­kauf­programm lanciert, das bis zu 4% des aktu­ellen Aktienkapitals zum Zweck der Kapital­her­ab­setz­ung umfasst. Das Aktien­rück­kauf­programm ist weit fortgeschritten und kann voraussichtlich demnächst beendet wer­den. Der Ver­wal­tungs­rat beabsichtigt daher, der kommenden General­versamm­lung die Her­absetzung des Aktienkapitals zu bean­tra­gen. 
 

General­ver­samm­lung

Am 16. April 2026 um 15.30 Uhr findet die ordentliche General­ver­samm­lung der Bucher Industries AG im Hotel Mövenpick in Regens­dorf statt. Die Anträge finden sich in der Einladung zur General­ver­samm­lung, die am 18. März 2026 an die Aktio­nä­rin­nen und Aktio­nä­re verschickt wird. Die am 10. April 2026 im Aktien­register mit Stimm­recht eingetragenen Aktio­nä­rin­nen und Aktio­nä­re sind an der General­ver­samm­lung stimm­be­rech­tigt. Vom 11. bis 16. April 2026 bleibt das Aktien­register für Eintragungen geschlossen. Aktien, die ab dem 20. April 2026 gekauft wer­den, sind nicht mehr divi­den­den­be­rech­tigt. Nach Geneh­mi­gung der Dividende erfolgt die Aus­zahlung am 22. April 2026. Der Geschäfts­bericht 2025 ist ab dem 3. März 2026 und die Einladung zur General­ver­samm­lung ab dem 18. März 2026 unter bucherindustries.com abrufbar. In gedruckter Form steht der Geschäfts­bericht 2025 ab dem 3. März 2026 zur Verfügung.

Der Geschäfts­bericht sowie die Prä­sen­ta­ti­on zur Bilanzmedien- und Ana­lys­ten­kon­fe­renz sind auf bucherindustries.com unter «Mediendossiers» verfügbar.

Um 14 Uhr findet die Ana­lys­ten­kon­fe­renz statt (Link zur Anmeldung). Die Aufnahme steht im Nachgang auf bucherindustries.com zur Verfügung.

 

Kontakt für Investorinnen und Finanzanalysten

Jin Wiederkehr, Investor Relations

T +41 58 750 15 50

ir@bucherindustries.com

 

Kontakt für Medien

Saskia Rusch, Leiterin Konzernkommunikation

T +41 58 750 15 40

media@bucherindustries.com


Zusätzliche Führungskennzahlen: Bucher Industries verwendet intern und extern Kennzahlen, die nicht von Swiss GAAP FER definiert sind. Die Zusammensetzung und die Berechnung der einzelnen Kennzahlen sind auf bucherindustries.com/de/zusaetzliche-fuehrungskennzahlen aufgeführt.