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Vergütungssystem
Das Vergütungssystem von Bucher Industries richtet das Interesse des Verwaltungsrats und des Managements auf dasjenige des Konzerns, der Aktionäre und der übrigen Stakeholder aus. Die eingesetzten Elemente der Vergütung berücksichtigen kurz- und langfristige Aspekte einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Die Vergütung des Verwaltungsrats ist erfolgsunabhängig. Die Konzernleitung und das oberste Management werden für ein leistungsorientiertes Verhalten mit erfolgsabhängigen Vergütungen entlöhnt. Alle erfolgsabhängigen Vergütungselemente sind nach oben hin begrenzt. Das Vergütungssystem zielt darauf ab, hochqualifizierte Führungs- und Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Dabei liegen die Schwerpunkte auf wettbewerbsfähigen Vergütungen mit einem fixen Basisgehalt sowie leistungsabhängigen Komponenten in bar und Beteiligungen am Unternehmen.
Die vertraglich festgelegten Vergütungskomponenten für die Konzernleitung und das oberste Management bestehen aus einem fixen Basisgehalt und variablen, leistungsabhängigen Vergütungen, die in bar und gemäss den Bucher Beteiligungs-Plänen in Aktien ausgerichtet werden. Die finanziellen Jahresziele für die variablen, leistungsabhängigen Komponenten werden vom Verwaltungsrat zu Beginn des Geschäftsjahres festgelegt. Bei der Festsetzung werden die langfristigen Ziele des Konzerns, das Ergebnis des vergangenen Jahres, das Budget des laufenden Jahres sowie die allgemeine Wirtschaftslage berücksichtigt. Die variablen Vergütungen werden nach der Genehmigung der Jahresrechnung des Berichtsjahrs durch den Verwaltungsrat im folgenden Frühling ausgerichtet. Die Vergütungen für den Verwaltungsrat und die Konzernleitung werden nach dem Accrual-Prinzip ausgewiesen. Zusätzlich werden die vom Verwaltungsrat in Reglementen festgelegten Vergütungssysteme für den Verwaltungsrat, die Konzernleitung und das oberste Management alle drei bis fünf Jahre mit verfügbaren Marktdaten von ähnlichen, börsenkotierten Firmen der Maschinenindustrie in Europa verglichen und wenn nötig auf Antrag des CEO oder des Personalkomitees vom Verwaltungsrat angepasst. Im Berichtsjahr wurde das Vergütungssystem überarbeitet. Das fixe Basisgehalt wurde erhöht, die variablen, leistungsabhängigen Vergütungskomponenten hingegen reduziert. Zudem wurden neue Beteiligungspläne eingeführt. Mit diesen Anpassungen reduzierten sich die Gesamtvergütungen bei 100% Zielerreichung leicht. Das neue Vergütungssystem ist wie folgt ausgestaltet: Basisgehalt
Im Rahmen der Überarbeitung des Vergütungssystems wurde im Berichtsjahr das fixe Basisgehalt für die Mitglieder der Konzernleitung und des obersten Managements zur teilweisen Kompensation der tieferen variablen Vergütungen erhöht. Bei der Festlegung des fixen Basisgehalts für die Mitglieder der Konzernleitung werden länderspezifische Marktdaten für die in Frage stehende Position zugezogen sowie die individuelle Verantwortung und Erfahrung der betreffenden Person berücksichtigt.
Variable Jahresvergütung
Die variable Jahresvergütung ist eine leistungsabhängige Komponente zur Vergütung der Konzernleitungsmitglieder und des obersten Managements des Konzerns, die in bar ausgerichtet wird. Ihre Höhe ist abhängig vom Basisgehalt, vom Erreichen der vom Verwaltungsrat festgelegten finanziellen Jahresziele des Konzerns und der Divisionen sowie vom Erreichen der persönlichen, nicht finanziellen Jahresziele. Die finanziellen Ziele werden zu 80% und die persönlichen Ziele zu 20% gewichtet. Der Verwaltungsratspräsident vereinbart mit dem CEO und dieser mit jedem Mitglied der Konzernleitung die persönlichen Jahresziele. Die Bandbreite der variablen Jahresvergütungen wurde im Rahmen des neuen Vergütungssystems für das Berichtsjahr reduziert. Je nach Zielerreichung beträgt sie für den CEO 0% bis maximal 75% (Vorjahr 90%) und für die übrigen Mitglieder der Konzernleitung 0% bis maximal 45% (Vorjahr 60%) des Basisgehalts. Die finanziellen Kriterien der variablen Jahresvergütung für den CEO und den CFO sind «Konzernergebnis » und «Betriebliche Nettoaktiven in Prozent des Umsatzes» des Konzerns. Für die übrigen Mitglieder der Konzernleitung werden die finanziellen Kriterien «Betriebsergebnis EBIT» und «Betriebliche Nettoaktiven in Prozent des Umsatzes» ihrer Division herangezogen.
Bucher Executive Beteiligungs-Plan
Der Bucher Executive Beteiligungs-Plan ist eine auf Aktien basierte, erfolgsabhängige Vergütungskomponente für die Mitglieder der Konzernleitung. Er ersetzt ab dem Berichtsjahr den früheren Long Term Incentive Plan. Das finanzielle Ziel für die Zuteilung der Aktien ist «Gewinn pro Aktie» und wird jährlich vom Verwaltungsrat zu Beginn des Geschäftsjahres festgelegt. Bei der Festsetzung werden die langfristigen Ziele des Konzerns, das Ergebnis des vergangenen Jahres, das Budget des laufenden Jahres sowie die allgemeine Wirtschaftslage berücksichtigt. Die Zuteilung der Aktien basiert auf einem Prozentsatz des Basisgehalts und ist abhängig vom Erreichen des finanziellen Jahresziels des Konzerns «Gewinn pro Aktie». Die entsprechende Anzahl Aktien wird mit dem Durchschnitt des Aktienkurses des Berichtsjahrs berechnet. Bei 100% Zielerreichung beträgt dieser Prozentsatz für den CEO 50% (Vorjahr 80%) und für die übrigen Mitglieder der Konzernleitung 10% (Vorjahr 10% bis 20%) des Basisgehalts. Die Bandbreite der Zielerreichung reicht von 0% bis maximal 150%. Die zugeteilten Aktien bleiben während dreier Jahre gesperrt.
Bucher Beteiligungs-Plan
Der Bucher Beteiligungs-Plan ist eine auf Aktien basierte, erfolgsabhängige Vergütungskomponente für die Konzernleitung, die Divisionsleitungen und ausgewählte Spezialisten. Er ersetzt ab dem Berichtsjahr den früheren Optionsplan, der auf einer fixen Zuteilung von Optionen beruhte. Unter dem neuen Plan können die Mitarbeitenden jährlich Anfang Februar entscheiden, einen Betrag zwischen 0% und maximal 10% ihres Basisgehalts in Aktien des Unternehmens zu investieren. Entscheiden sie sich für eine Investition, wird diese durch das Unternehmen ergänzt. Die Investition des Unternehmens ist abhängig vom Erreichen des vom Verwaltungsrat festgelegten finanziellen Jahresziels des Konzerns «Gewinn pro Aktie». Bei 100% Zielerreichung investiert das Unternehmen denselben Betrag wie der Mitarbeitende in Unternehmensaktien. Die Bandbreite der Zielerreichung reicht von 0% bis maximal 150%. Die entsprechende Anzahl Aktien wird mit dem Durchschnitt des Aktienkurses der ersten drei Wochen im Januar des dem Berichtsjahr folgenden Geschäftsjahrs berechnet. Die aus der Investition der Mitarbeitenden und des Unternehmens resultierende Anzahl Aktien sind während dreier Jahre gesperrt. Die aus den früheren Berichtsjahren zugeteilten Optionen bleiben wie ursprünglich vorgesehen gültig.
Abgangsentschädigungen
Es bestehen keine Systeme für Abgangsentschädigungen und es wurden im Berichtsjahr auch keine ausgerichtet. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses aus anderen Gründen als durch Kündigung werden die variable Jahresvergütung und der Bucher Executive Beteiligungs-Plan nach Genehmigung der Jahresrechnung durch den Verwaltungsrat pro rata temporis ausgerichtet. Die zugeteilten Optionen aus dem Optionsplan können bis zum Ablauf der Optionsdauer ausgeübt werden. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung verfallen die Ansprüche aus den Bucher Beteiligungs- Plänen sowie alle nicht fälligen Optionen. Die ausübbaren Optionen müssen innerhalb von sechs Monaten nach der Kündigung ausgeübt werden, danach verfallen sie.
Zuständigkeit
Das Personalkomitee bereitet die Vergütungspolitik des Konzerns für den Verwaltungsrat und die Konzernleitung vor. Es beantragt dem Verwaltungsrat die jährliche Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrats und des CEO, entscheidet über die Vergütung der übrigen Konzernleitungsmitglieder und nimmt die Vergütungen der Mitglieder der Divisionsleitungen und Spezialisten zur Kenntnis. Das Personalkomitee führte im Berichtsjahr fünf Sitzungen durch. Dabei lagen die Schwerpunkte in der Überarbeitung des Vergütungssystems des Konzerns und den ordentlichen Aufgaben der Festsetzung der Vergütung des obersten Managements. Es wurden keine externen Berater zugezogen.
Vergütung Verwaltungsrat
Die Mitglieder des Verwaltungsrats erhalten eine nicht leistungsabhängige Vergütung, die jährlich vom Personalkomitee beantragt und vom Verwaltungsrat festgelegt wird. Die Vergütung beinhaltet einen Grundbetrag, ein Basisgehalt für den Präsidenten sowie pauschale Vergütungen in bar für die Arbeit in den Ausschüssen und für Spesen. Der Grundbetrag wird je zur Hälfte in bar und in Aktien ausgerichtet.
Die Vergütungskomponenten werden jährlich festgelegt. Der Grundbetrag blieb im Berichtsjahr unverändert und betrug für den Präsidenten Vergütung Konzernleitung
Die Mitglieder der Konzernleitung erhalten als Vergütung ein ihrer Verantwortung und Erfahrung entsprechendes Basisgehalt, eine leistungsabhängige, variable Jahresvergütung in bar sowie Aktien gemäss den Bucher Beteiligungs-Plänen. Weitere Vergütungen betreffen Pauschalspesen für Repräsentation und überobligatorische Vorsorgebeiträge. Zudem wird den Divisionsleitern ein Firmenwagen der Mittelklasse zur Verfügung gestellt. Die Anzahl zugeteilter Aktien aus dem Bucher Executive Beteiligungs- Plan wurde zum Jahresdurchschnittskurs von
Zusätzliche Vergütungen und Organdarlehen
An aktive und ehemalige Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung sowie diesen nahe stehenden Personen wurden im Berichtsjahr keine zusätzlichen Vergütungen und Honorare ausgerichtet oder Organdarlehen gewährt.
Vergütungen und Beteiligungen des Verwaltungsrats und der Konzernleitung.
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| Corporate Governance Bericht 2010 (355 KB) |
| Vergütungsbericht 2010 (104 KB) |