Mitwirkungsrechte der Aktionäre an der Generalversammlung

Rechte der Aktionäre im Zusammenhang mit Vergütungen sind im Vergütungsbericht auf den Seiten 54 bis 62 des Geschäftsberichts 2015 aufgeführt.


Stimmrechtsbeschränkung und –vertretung

Es bestehen keine Stimmrechtsbeschränkungen und keine Einschränkungen der Stimmrechtsvertretung.

Unabhängiger Stimmrechtsvertreter

Der unabhängige Stimmrechtsvertreter wird jährlich von der Generalversammlung gewählt. Die Statuten der Bucher Industries AG legen in Art. 8 fest, dass sich jeder stimmberechtigte Aktionär mit schriftlicher oder elektronischer Vollmacht durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter an der Generalversammlung vertreten lassen kann.

Abgabe von Weisungen an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter

Die Statuten der Bucher Industries AG enthalten keine Regelungen betreffend Abgabe von Weisungen an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter. Der Verwaltungsrat bestimmt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen die Anforderungen an Vollmachten und Weisungen und kann Vorschriften darüber erlassen. Er gibt Einzelheiten darüber mit der Einladung zur Generalversammlung bekannt.

Im Berichtsjahr erhielten alle Aktionäre zusammen mit der Einladung zur Generalversammlung ein Formular, um dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter schriftlich oder via Internet zu ihrer Vertretung Vollmacht sowie Weisungen zu den einzelnen Anträgen zu erteilen.

Weisungen beschränkten sich auf Zustimmung, Ablehnung oder Enthaltung zu jedem Antrag. Für Zusatz- oder Änderungsanträge konnten die Aktionäre global Weisung erteilen, diesen im Sinne des Antrags des Verwaltungsrats zuzustimmen, sie abzulehnen oder sich zu enthalten. Zur Erteilung von Vollmachten und Weisungen via Internet wurde den Aktionären eine Frist bis zum 10. April 2015, 16.00 Uhr, eingeräumt. Diejenigen Aktionäre, die via Internet Vollmacht erteilen, haben keinen Anspruch auf zusätzliche persönliche Teilnahme an der Generalversammlung.

Elektronische Teilnahme an der Generalversammlung

Die Statuten von Bucher Industries enthalten keine Regelung zur elektronischen Teilnahme der Aktionäre an der Generalversammlung. Eine solche war im Berichtsjahr auch nicht vorgesehen.

Statutarische Quoren

Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse mit der absoluten Mehrheit der vertretenen Aktienstimmen. Mindestens zwei Drittel der vertretenen Stimmen und die absolute Mehrheit der vertretenen Aktiennennwerte sind für wichtige Beschlüsse in Übereinstimmung mit Art. 704 Abs. 1 OR erforderlich.

Einberufung der Generalversammlung

Für die Einberufung der Generalversammlung bestehen keine vom Gesetz abweichenden Regelungen. Die Einladungen erfolgen gemäss Statuten mindestens 20 Tage vor dem Versammlungstag. In der Einladung werden den Aktionären die Verhandlungsgegenstände sowie die Anträge des Verwaltungsrats und der Aktionäre bekannt gegeben, die die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstands verlangt haben. Gemäss Statuten legt der Verwaltungsrat jeweils den Stichtag für die Eintragung von Aktionären im Aktienregister für die Stimmberechtigung an der Generalversammlung fest und gibt den Stichtag in der Einladung bekannt. In der Regel wird der Stichtag auf drei Arbeitstage vor dem Versammlungstag festgelegt. Ausserordentliche Generalversammlungen werden je nach Bedürfnis einberufen, insbesondere in den vom Gesetz vorgesehenen Fällen. Aktionäre, die mindestens den zehnten Teil des Aktienkapitals vertreten, können unter Angabe der Verhandlungsgegenstände und der Anträge jederzeit Einberufung verlangen.

Traktandierungsbegehren

Aktionäre, die Aktien im Nennwert von CHF 20 000 vertreten, können die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstands verlangen. Die Frist für die Einreichung von Traktandierungsbegehren läuft sechs Wochen vor der Generalversammlung ab.

Angebotspflicht und Kontrollwechselklauseln

Die Generalversammlung vom 26. April 2005 hat eine Opting-up-Klausel mit einer Angebotspflicht ab 40% der Stimmrechte in die Statuten aufgenommen, wonach ein Erwerber von Aktien der Gesellschaft, bei Erreichen oder Überschreiten dieser Schwelle zu einem öffentlichen Kaufangebot nach dem Bundesgesetz über die Börse und den Effektenhandel verpflichtet ist. Es bestehen keine Kontrollwechselklauseln zugunsten der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung.